Fettspartipps bei der Ernährung

Heutzutage essen viele Menschen zu fetthaltig!

Fettspartipps Ernährung

Das muss nicht sein, denn nicht nur beim Kochen, auch bei der Wahl der Lebensmittel kann Fett eingespart werden. Diese Fettspartipps helfen dabei:

  • Die Fette sollten ca. 30 Prozent unserer täglichen Nährstoffmenge ausmachen. Besonders fettarm sind Fische wie beispielsweise Kabeljau oder Seelachs. Sie enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Wenn Kinder z. B. Fischstäbchen mögen, empfiehlt es sich, diese im Backofen zu garen.
  • Bei der Zubereitung von fettarmen Fleischgerichten kann man sich an ganz allgemeinen Fettspartipps orientieren. So sollte man etwa beim Braten in einer beschichteten Pfanne nur 1–2 Teelöffel Öl verwenden.
  • Wer gesund, abwechslungsreich und fleischarm kochen möchte, der ist beispielsweise in der italienischen Küche bestens aufgehoben.
  • Beim Gemüse müssen die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, denn es gilt: Wir essen nicht, was uns schmeckt, sondern es schmeckt uns, was wir essen! Wir werden also durch unsere Erziehung auf das Essen geprägt. Daher Gemüse so häufig wie möglich auf den Tisch bringen und natürlich auch selbst essen! Achten Sie dabei auf Abwechslung, wie bei den Ampelfarben: rotes, gelbes und grünes Gemüse anbieten.
  • Generell rät man heute dazu, zwischen zwei und fünf Portionen Obst und Gemüse täglich zu essen. Zum Pausenbrot noch einen Apfel, mittags einen großen Salat zum Hauptgericht und am Abend noch eine Tomate oder ein Stück Salatgurke, und schon is(s)t man auf der sicheren Seite.
  • Mitunter helfen auch ein paar einfache Tricks: Die Paprika in der roten Soße pürieren oder geraspelte Karotten in der Frikadelle untermischen. Mit dem Obst verhält es sich wie mit dem Trinken: Wenn man es nicht sieht, kommt es einem nicht in den Sinn. Legen Sie also entweder im Kinderzimmer oder im Esszimmer etwas Obst in einer Schale aus.
  • “Lieber fast foot als fast food!“ Also lieber Sport treiben als Fast Food essen. Kinder und Jugendliche zieht es nicht in erster Linie in die Schnellrestaurants, weil es ihnen dort besonders gut schmeckt. Es geht mehr darum, dass man dort unter Gleichgesinnten verweilen kann, das Ambiente und die Atmosphäre gefällt. Manchmal gehen ganze Cliquen dorthin.

Viele der bisher angesprochenen wichtigen Punkte im Zusammenhang mit der Ernährung kommen dort allerdings zu kurz. Für einen BigMac müssten Jugendliche ca. 45–60 Minuten intensiv Sport treiben. Da sind die Pommes und der große Becher Cola aber noch nicht dabei! Eine gute Alternative stellt hier z. B. ein Döner mit Geflügelfleisch dar.
Für Fast-Food-Restaurants gilt: Hin und wieder schadet ein Besuch nicht, aber grundsätzlich so selten wie nur möglich. Was dort auf jeden Fall fehlt, ist eine ruhige, auf das Essen konzentrierte Atmosphäre. Man isst quasi „nebenbei“ und unbewusst.

  • Wer sich an das bisher Gesagte hält, der muss seinen Kindern keine mit Kalzium angereicherten Vitaminsäfte, Vitamingelees oder Vitaminbonbons verabreichen. Wer seine Familie abwechslungsreich und vollwertig ernährt und dazu noch für regelmäßigen Sport aller Beteiligten sorgt, muss sich in der Regel um die Gesundheit seiner Kinder keine Sorgen machen.
  • Die neuesten Studien haben es noch einmal deutlich gezeigt, dass speziell beworbene Kindernahrungsmittel in der Regel viel zu zucker- und fetthaltig und dadurch schädlich für die Gesundheit der Kinder sind.