Selbstmotivation beim Sport

Eines ist sicher: Wovon wir in unserem Berufsleben mehr brauchen, das ist Bewegung! Man steht morgens auf, setzt sich an den Frühstückstisch, sitzt dann im Auto, sitzt im Büro, sitzt in der Kantine beim Mittagessen, sitzt wieder im Büro, wechselt in den Autositz und lümmelt abends aufs Sofa. Dabei ist es so leicht, mehr Bewegung und Sport in den Alltag zu integrieren. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Ausreden – und geben Ihnen Tipps, mit denen Sie es schaffen, sich selbst zu motivieren!

Selbstmotivation für Sport

Welcher Ausreden-Typ sind Sie?

Ihr Lieblingsgedanke: „Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“
Das stimmt. Aber weitere Schritte müssen folgen! Sonst bringt auch die Erkenntnis nichts.
Ergo: Setzen Sie Ihren inneren Schweinehund vor die Tür!

Ihr Lieblingsgedanke: „Ab morgen mache ich alles anders!“
Tun Sie schon heute was, aber lassen Sie es bitte ruhig angehen:
Sie können Ihr bisheriges Leben nicht von jetzt auf nachher völlig umkrempeln!

Ihr Lieblingsgedanke: „Mir fehlt noch die richtige Methode“
Falsch. Legen Sie einfach los, anstatt noch mehr Bücher zu sammeln.

Ihr Lieblingsgedanke: „Die Umstände erlauben es nicht“
Ein Klassiker unter den Ausreden. Nicht die Dinge hindern uns, sondern wir hindern uns selbst!

Ihr Lieblingsgedanke: „Dafür habe ich keine Zeit“
Doch, die haben Sie. Sie müssen sie sich nur besser einteilen. Setzen Sie Prioritäten!

So werden und bleiben Sie für Sport motiviert

Wenn man anfängt, möchte man zeigen, dass man es ernst meint, und legt los, als gäbe es kein morgen. Das ist nicht nur gefährlich für Ihre Gesundheit, sondern meist auch von vornherein zum Scheitern verurteilt. Wenn Sie sich überwinden wollen, brauchen Sie das Gefühl, dass Sie es auch schaffen können.

1. Verteilen Sie Ihr Vorhaben über einen längeren Zeitraum.

Machen Sie langsam. Wenn Ihnen zwei- bis dreimal die Woche anfangs körperlich zu viel ist, gehen Sie eben nur einmal zum Sport.

2. Unterteilen Sie Ihr Vorhaben in kleinere Einheiten
Laufen oder schwimmen Sie zu Beginn auf keinen Fall zu lange oder zu intensiv. Zerlegen Sie den langen Lauf lieber in kleinere Häppchen. Sie müssen auch nicht jeden Tag Sport machen. Nehmen Sie sich zu Beginn einen Tag vor, an dem Sie sich die Zeit dafür nehmen. Schon nach 9–10 Wochen erreichen Sie den Punkt, an dem sich das Verhältnis von Investition und Rendite umkehrt. Entscheidend für Ihren persönlichen Erfolg ist, dass Sie gerade die Anfangsphase richtig angehen.

So halten Sie leichter durch:

Die drei goldenen Regeln der Anfangsphase

1. Immer nur eine einzige neue Sache auf einmal angehen!
2. Klein anfangen und langsam steigern!
3. Ohne Ausnahme am Ball bleiben!